Kapitel 3

 

Kapitel 3

 

Immer noch kämpfte Liselotte um ihr Leben. Todesängste krochen in ihr auf. Die Wellen tobten immer heftiger, doch mit einem plötzlichen Ruck sahßs sie auf einmal in einem Boot. Sie wusste gar nicht was geschehen war. Doch wiedereinmal war sie dem Tod wohl von der Schippe gesprungen. Clementino sahß völlig bleich neben Liselotte; welche immer noch nicht fassen konnte was genau grade um sie geschehen war. Clementino war völlig aufgelöst und fassungslos. Er konnte einfach nicht begreifen was grade geschehen war. Nur durch Zufall war er hier vorbeigekommen; nur durch Zufall hatte er Liselotte entdeckt; und nur durch Zufall gelang es ihm, sie zu retten. Er starrte die langsam wieder zu Verstand kommende Prinzessin an und fragte: „ Ai wos hast dann du vorgehabbt? Wollt'st du abhaue?“ Der Prinzessin stiegen die Tränen auf als sie in in Clementinos entäuschtes Gesicht starrte; mit ihr war einfach etwas durchgegangen; sozusagen eine Kurzschlussreaktion. Sie wollte weg , einfach weg aus dieser kalten und trostlosen Höhle. Doch Clementino verletzen; das wollte sie nicht; unter keinen Umständen. Wenn sie so Recht darüber nachdachte; brachte es ihr keinerlei Vorteile schaffen würde; sollte sie wirklich ein für alle mal ihre Schutzgewährende Höhle verlassen. Es war ihre einzige Chance vor Mikelino in Sicherheit zu sein. Clementino brachte sie zurück in seine Höhle, doch fuhr vor Enttäuschung direkt wieder davon. Es musste sich Grundsätzlich etwas an der Situation ändern; Clementino wollte seine Prinzessin wieder lächeln sehn; er wollte das sie wieder glücklich war. Er wollte Mikelino konfrontieren; er wollte wenn es sein musste auch mit ihm kämpfen, er sollte von diesem eigentlich ruhigen und harmonischen Wundermeer verschwinden, ein für alle mal. Doch wie; das wusste er noch nicht so genau. Er wollte zu erst einmal mit Schendi seine innere Ruhe finden und Monition produzieren; und vor allem viel essen. Die beiden machten sich auf den Weg um einen ruhigen Platz ausfindig zu machen. Die beiden hatten ja keine Ahnung, wie angreifbar und verwundbar Mikelino zum jetzigen Zeitpunkt war; wenn sie im richtigen Moment zuschlagen würden; würde es für sie ein leichtes sein Mikelino ein für alle mal entweder auszulöschen oder für immer unter Zaum zu halten.

Mehrere Kilometer von Clementino und dem Superburgerboot schipperte Mikelino trübsalblasend vor sich hin. Er hatte keine Ahnung was er mit seinem völlig zerstörten Schiff anstellen sollte. Und Kunkelino; der einzige; den er jetzt um einen klugen Rat bitten könnte, war beleidigt und verschreckt abgezogen; nachdem er ihn fast mit einer Tonne erschlagen hatte. Er ärgerte sich über sein wiedermal völlig unkontrolliertes und aggressives Verhalten. Doch ändern konnte er es nicht mehr; er hatte zu viel Rum genossen und seinen Kumpanen verschreckt und ihn beinahe noch um sein Leben betrogen. Er fühlte sich schrecklich Schuldig und schlecht, doch er wusste nicht wie er Kunkelino finden sollte; nur langsam kroch eine Angst in ihm auf. Was wäre; wenn Clementino von seinem Wutausbruch Wind bekommen hatte? Was wäre wenn er schon längst auf dem Weg zu ihm wäre. Und Niemand war da um mit ihm in die Schlacht zu ziehen und sein Leben zu schützen. Die Macht würde ihm entzogen werden; und was viel schlimmer war; entweder Clementino setzte seinem Leben ein Ende oder aber er hielt ihn für immer und ewig gefangen. Mit diesem Gedanken hatte er am allermeisten zu kämpfen. Er musste Kunkelino finden; nur wie, das wusste er absolut nicht. Er konnte nicht versuchen Kunkelino zu finden; denn sein Schiff war so vollkommen zerstört; dass es keine Möglichkeit für ihn gab auf Kunkelino aufzuschließen. Eine Ausweglose Situation für ihn; am Liebsten würde er jetzt wieder zu seinem geliebten Rum greifen; doch er wusste, das dieses Teufelszeug ihm sein leben kosten konnte, er musste einen klaren Kopf bewaren. Er war verwundbar, sehr verwundbar sogar.

 

 

Selinksi und Kunkelino schipperten verstrahlt auf dem Meer herum und schauten durch die Weltgeschichte. Kunkelino hatte sie wieder einigermaßen beruhigt; nur wollte er unter keinen Umständen Mikelino die nächsten Tage unter die Augen treten. Er konnte ihn nicht ertragen und er konnte ihm nicht so schnell vergeben; dass er ihn fast hatte um seinn kostbares Leben gebracht. Die beiden blubberten vor sich hin; als sie bemerkten das es immer dunkler und dunkler wurde. Vor langer Zeit hatten die beiden mit Mikelino einmal eine Absprache getroffen. Spätestens bei anbruch der Dunkelheit würden die drei wieder zusammen den Weg über das Wundermeer zurücklegen. Also machten sich die beiden müden und entäuschten Köpfe auf den weg zu Mikelino.

Mikelino wurde mit der Zeit immer ungeduldiger. Er wusste nicht was er tun sollte ohne seinen Blubbermeister und die treudoofe Selinksi. Er schipperte Kreise im Radius von 5 Metern bis ihm speiübel wurde. Das gab den anstoß dazu; das er sich alles noch mal durch den Kopf gehen lies und damit dann die Fische zu füttern. Der ganze Rum schoss quasi aus ihm heraus; wie ein kleiner Wasserfall kam es aus ihm; wie ein kleines Erdbeben. Doch er hatte wohl etwas grundlegendes vergessen. Wenn Fische zuviel Alkohol bekamen, wurden sie schnell aggressiv. Wenn sie viel zu viel bekamen; konnten sie sogar mächtiger werden als der Piratenfürst selbst.

Unter seinem Boot brodelte es; und ein Fisch nach dem anderen hüpfte wütend aus dem Wasser; tauschten zwar wieder ein; doch schauten so hasserfüllt; das Mikelino in seinem Boot zusammensank. Ein merkwürdiges Bild für den sonst so mächtigen und furchtlosen Piratenfürst Mikelino.

 

Wie wird die Situation für Mikelino ausgehen? 

& schaffen es Clementino und Schensi; den Piratenfürsten endgültig zu stürtzen?


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